Taxi
Offene Safari-Vans, staatlicher Tarif, kein Taxameter
BVI-Taxis sind lizenziert, regulierte Tarife, fast immer offene Safari-Vans mit Längsbänken im Sammelverkehr. Kein Taxameter — der Preis richtet sich nach staatlichem Tarif, Ziel und Zahl der Mitfahrer. Beispiel offizielle Tarife ab Kreuzfahrtkai Road Town: nach Cane Garden Bay rund 8–12 US-Dollar pro Person und Strecke im Sammelverkehr (mit voll besetztem Van günstiger pro Person), Komplettwagen rund 24–30 US-Dollar pro Strecke. Vor dem Einsteigen den Preis bestätigen — ortsüblich, kein Feilschen. Bargeld in US-Dollar funktioniert am reibungslosesten. Die meisten Fahrer organisieren Hin-und-Rückfahrt mit fester Abholzeit am Strand zum gleichen Preis.
Währung
US-Dollar (USD) — ja, in einem britischen Gebiet
Die BVI führen den US-Dollar als offizielle Währung, obwohl sie britisches Überseegebiet sind. Karten werden im Pier Park, in etablierten Restaurants und in Tauchbasen breit akzeptiert; kleine Stände in Crafts Alive und Strandbars bevorzugen häufig Bargeld. Geldautomaten gibt es in Road Town (Scotiabank, FirstBank, Banco Popular). Jedes Angebot eines Automaten, in Pfund abzurechnen (Dynamic Currency Conversion), ablehnen — das ist eine Touristenfalle, nicht die Landeswährung.
Tagesausflug
Schnellfähre nach Virgin Gorda zu den Baths — nur bei langen Liegezeiten realistisch
Die Baths auf Virgin Gorda — hausgroße Granitfelsen, die Grotten und Gezeitenpools auf Meeresniveau bilden — sind das ikonische BVI-Bild. Abfahrt am Fährhafen Road Town (kurzes Taxi vom Pier Park). Speedy' und Sensation fahren werktags am Vormittag etwa stündlich, je 25–30 Minuten, offizieller Tarif rund 30 US-Dollar hin und zurück. Von Spanish Town aus mit dem Taxi (rund 5–10 US-Dollar pro Person und Strecke) zehn Minuten zum Eingang der Baths. Das Klettern durch die Felsspalten zur Devil's Bay dauert länger als gedacht und schließt Leitern ein. Realistisch erst ab acht Stunden Liegezeit; vor der Fahrt unbedingt die Rückfähre mit der Bordzeit (all-aboard) abgleichen.
Anlegestelle
Cyril B. Romney Tortola Pier Park — Direktanlage, raus und in die Stadt
Moderner Direktanleger, 2015 eröffnet, an der Uferpromenade von Road Town. Für gängige Schiffsgrößen kein Tendern (die meisten Schiffe legen direkt an). Der Ausgang führt direkt in den Tortola Pier Park, ein kolonial gestaltetes Open-Air-Kreuzfahrtdorf mit rund 70 Läden, Restaurants und Touranbietern. Crafts Alive Village liegt fünf bis zehn Minuten zu Fuß im Park nach links; weitere fünf Minuten an der Waterfront Drive entlang führen ins übrige kleine Zentrum von Road Town.
Tauchplätze
RMS-Rhone-Wrack vor Salt Island — eines der besten Wracktauchen der Karibik
Die RMS Rhone, ein Royal-Mail-Dampfer, der 1867 in einem Hurrikan sank, liegt vor Salt Island in 30–80 Fuß (etwa 9–24 Meter) Tiefe und gilt vielfach als eines der besten Wracktauchen der Karibik. An einem Hafentag ist Tauchen logistisch knapp (man braucht einen lizenzierten Anbieter, der einen Zwei-Flaschen-Tauchgang ins Liegezeit-Fenster legt), aber mehrere Tortola-Tauchbasen (Nanny Cay, Soper's Hole) bieten Cruise-Day-Trips an. Schnorchler kommen am flacheren Heck unter. Vorab buchen — die Plätze sind weg.
Strandclubs
Cane Garden Bay — Strandbars, kein Resort-Beach-Club
Cane Garden Bay liegt acht Kilometer auf der anderen Seite des Bergrückens und ist die Standardwahl für den Hafentag. Eine lange, geschwungene Bucht mit feinem Sand, geschütztes ruhiges Wasser und am Ufer eine Reihe von Bars statt eintrittsbasierter Beach-Clubs — Quito's Gazebo (offen, das Lokal von Quito Rymer, oft mit Live-Musik), Myett', Rhymer' vermieten Liegen für rund 5–10 US-Dollar und servieren Essen und Rumcocktails. Smuggler's Cove ganz im Westen ist ruhiger und abgelegener — besser zum Schwimmen, weniger Infrastruktur, längere Taxistrecke. Brewers Bay bei hohem Seegang lieber auslassen — zu offen.