Shanghai sind zwei Kreuzfahrthäfen unter dem Namen einer Stadt, und welchen davon Ihr Schiff nutzt, verändert den ganzen Tag. Wusongkou liegt 90 Minuten von allem entfernt, weswegen Sie gekommen sind; das Terminal nahe dem Bund setzt Sie einen kurzen Spaziergang von der Postkarte ab. Prüfen Sie Ihre Route, bevor Sie das Wetter prüfen.
Die meisten stellen sich Shanghai als eine einzige Skyline vor — die steinernen Bankhäuser des Bund am einen Ufer des Huangpu, Pudongs raumschiffartige Türme am anderen. Die Kreuzfahrtrealität ist unordentlicher. Die großen Schiffe, die Japan-Schleifen und Überführungsfahrten machen, legen am Wusongkou International Cruise Terminal an, dort wo der Huangpu auf den Yangtze trifft, weit nördlich der Stadt und an einem guten Tag rund 90 Minuten Fahrt vom Zentrum entfernt. Die kleineren, meist Fluss- und Küstenschiffe nutzen das Shanghai Port International Cruise Terminal, einen Steinwurf vom Bund entfernt. Dieselbe Stadt im Prospekt, in der Praxis zwei völlig verschiedene Landtage.
Die gute Nachricht: Sobald man wirklich in der Innenstadt ist, gehört Shanghai zu den unkompliziertesten Großstädten Asiens zum Umherstreifen. Die Metro ist sauber, günstig, auf Englisch beschildert und fährt überallhin, wohin man möchte — den Bund, die Altstadtgassen von Yu Garden, das Einkaufsgedränge der Nanjing Road, die platanengesäumten Straßen der früheren French Concession und hinauf auf den Shanghai Tower, falls Sie den Ausblick wollen, der die Fotos aller anderen klein wirken lässt. Der Haken ist immer der Transfer: Von Wusongkou investieren Sie echte Zeit allein, um die Startlinie zu erreichen, weshalb ein Schiffsausflug oder ein vorab gebuchtes Auto sich hier oft auf eine Weise lohnt wie in den meisten Häfen nicht.